N E U T O N U SR E F O R M A T U S

    Internet-Veröffentlichung internet publication 2007

    Ed Dellian

    30. Offener Brief: Zum Thema Schöpfung und Evolution aus newtonischer Sicht

    Isaac Newton (1642-1727) verstand lange vor Charles Darwin und Richard Dawkins etwas von der Evolution - und zwar das Wesentliche: Alle Veränderungen in der materiellen Welt geschehen als Wirkungen immaterieller Ursachen - aus den schöpferischen "Kräften der Natur", aus dem freien Willen Gottes und dem freien Willen seiner Geschöpfe. Das schöpferische Prinzip, der vielgesuchte "Mechanismus" dieser Wechselwirkung zwischen Geist (dem Logos) und Materie ist die Proportionalität von causa und effectus, als aktives Elementarprinzip der Lehre von der Bewegung, das alle materiellen Veränderungen reguliert. Aus Zufall und Notwendigkeit, "aus einer blinden, der Schöpfung zugrundeliegenden Unausweichlichkeit entsteht keine Veränderungsmöglichkeit der Dinge. Die ganze Vielfalt der nach Ort und Zeit geordneten Dinge konnte einzig und allein aus den Vorstellungen und dem Willen eines wahrhaften Seins, das notwendigerweise existiert, entstehen" (Isaac Newton, Principia 1713, Scholium generale).

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