Internet-Veröffentlichung internet publication 2008
Ed Dellian
32. Zehn Regensburger Thesen zu Glaube und Vernunft
Zur Einführung
Naturwissenschaft und Gottesglaube stehen am Beginn des 21. Jahrhunderts in einem zunehmenden Spannungsverhältnis. Atheistische Demagogen wie z.B. Richard Dawkins behaupten namens der Wissenschaft die irreversible Divergenz von Glauben und Wissen. Sie gründen auf ihre methodischen Forschungsergebnisse ein materialistisches Weltbild und verwerfen alles Menschheitswissen, das ihrer Definition von wissenschaftlicher Arbeit und Erkenntnis nicht entspricht.
Gläubige Wissenschaftler, Theologen und Repräsentanten religiöser Institutionen behaupten dagegen die Möglichkeit einer Konvergenz von Glauben und Wissen, welche durch säuberliche Trennung von wissenschaftlicher und religiöser Erkenntnis unter beiderseitiger Vermeidung „weltanschaulicher Grenzüberschreitungen" sicherzustellen sei.
Die nachfolgenden Zehn Regensburger Thesen unterstützen die „dritte Seite". Sie zeigen: (1) Die Divergenz von Glauben und Wissen folgt nicht, wie viele glauben, aus einem Erkenntnisfortschritt, sondern allein aus methodischen Prinzipien der materialistischen Naturforschung. (2) Diese Forschung ist wegen zirkulärer Beschränktheit auf materielle Vorgänge tatsächlich wahrheitsfern. Auch ihre plausibelsten Ergebnisse haben methodisch nur den Status von Meinung und Märchen. (3) Es gibt eine Alternative, die aus der Kenntnis der Wechselwirkung substantiell-realer immaterieller, schöpferisch-ursächlicher Kräfte mit der materiellen Welt wahres Wissen gewinnt.
[Den vollständigen Text finden Sie im PDF-Download.]PDF öffnen